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Der Aggerverband ist in mehrere Außenstellen wie Betriebszentralen, Kläranlagen und Wasserwerke unterteilt. Die Hauptverwaltung und die Außenstellen sind durch ein Firmennetzwerk miteinander verbunden. Bisher nutzten die Betriebspunkte eine eigene Wählleitung für die Kommunikation der verschiedenen SPS-Anlagen. Nach einer Modernisierung bestand nun die Aufgabe darin, die neuen IP-basierenden SPSen in das Firmennetzwerk zu integrieren.
Nach vielen Tests mit unterschiedlichen Systemen fiel die Entscheidung letztendlich auf eine OpenVPN Verbindung, die unabhängig vom Medium genutzt werden kann. Als Betriebssystem sollte ein Debian Linux zum Einsatz kommen. Da das System auch an Orten eingesetzt werden soll, an denen es Kälte und Hitze sowie hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist, wählte die EDV-Abteilung des Aggerverband den kompakten VISAM Box PC VIS-UNO-1150 mit einer 8GB Compact Flash Karte. Ausschlaggebend waren neben den guten Werten bei der Betriebstemperatur (-10 ~ 60° C) vor allem die beiden Netzwerkanschlüsse des VIS-UNO-1150. Für die geringen Systemanforderungen des Betriebssystems und des OpenVPN Clients ist die Rechenleistung des PCs absolut ausreichend. Die kompakten Abmessungen und die Möglichkeit zur Hutschienenmontage fielen ebenfalls positiv ins Gewicht.
Nach der Grundinstallation erhält jeder PC eine eigene IP-Adresse und eine individuelle OpenVPN Konfiguration. Das LAN der Anlage wird per Kabel mit Eth1 des Box-PCs verbunden. An Eth2 wird ein Gerät angeschlossen, das mit dem Internet verbunden ist. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein UMTS, ADSL, SDSL oder GPRS Modem handelt.
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